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Die Themen Mediennutzung und -rezeption
gehören zu den festen Bestandteilen der buchwissenschaftlichen
Forschung und Lehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. So
gibt es innerhalb des ab Wintersemester 2007/08 laufenden
Bachelor-Studienganges ein Modul »Lesen und Leser«, das
alle Studierenden absolvieren müssen. Ein weiteres Modul befasst
sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung sowohl auf die Buchkultur
insgesamt als auch auf ökonomische Strategien bei der Herstellung
und Verbreitung digitaler Publikationen.
Unmittelbar aus dem Projektkontext sind im
Sommersemester 2007 und im Wintersemester 2007/08 zwei Seminare im
Magisterstudiengang hervorgegangen, die sich mit Theorien, Konzepten
und Initiativen zur Leseförderung befasst haben. Ein weiteres
Seminar im Sommersemester 2008 integriert ein am 15. und 16. Mai von
unserem Projekt veranstaltetes interdisziplinäres Kolloquium.
Dieses Kolloquium ist Bestandteil der Forschungsarbeit im Projekt, in
deren Zusammenhang mehrere Abschlussarbeiten am Fach Buchwissenschaft
entstehen. Schwerpunkte sind hier u.a. die Analyse aktueller Konzepte
im Bereich der Leseförderung, eine theoretische Fundierung des
Begriffs »Literacy« sowie verschiedene empirische Studien
zur gegenwärtigen Situation in Kindergärten der Region
Erlangen/Nürnberg hinsichtlich der Anwendung von
Leseförderungskonzepten und zum Mediennutzungsverhalten der Kinder
in diesen Einrichtungen.
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