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Zwar wissen die Kinder inzwischen, wo man überall Bücher erhalten kann, aber „Wer denkt sich die Geschichten und Bilder aus?“ Denn selbst wenn genügend Papier da ist und Druckmaschinen bereit stehen, und auch wenn Computer vorhanden sind und man lesen kann: Ohne Autoren und Illustratoren blieben die Seiten leer. Also nichts wie los: Die Kinder denken sich Geschichten aus, schreiben sie auf oder erzählen sie und lassen sie aufschreiben, malen Bilder dazu, setzten sie vielleicht spielerisch um und basteln abschließend ein eigenes kleines Büchlein daraus. Das Kind erfährt sich hier als „Schöpfer“ seiner eigenen Geschichtenwelt – nicht nur in der Phantasie, sondern auch in Form von Buchstaben und Bildern auf dem Papier, sie werden „dauerhaft“ und für jeden anderen erfahrbar – eine Erfahrung, die im Prozess der Lese- und Mediensozialisation für die Kinder prägend ist.
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