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Die durch unser Projekt angestrebten Ziele verbinden Konzepte der Lesesozialisation und Medienkompetenz
mit der Frage nach den pädagogischen Schwerpunktsetzungen in
Kindergärten und Grundschulen. »Abenteuer Buch« stellt
sich somit in einen wissenschaftlichen und bildungspolitischen Kontext,
der seit einigen Jahren an Bedeutung gewinnt: Das schlechte Abschneiden
deutscher Schüler in der PISA-Studie (2000) hat zu einer
verstärkten Debatte um Strategien der Leseförderung
geführt. Begleitet und fundiert wird diese Debatte durch
Forschungsleistungen verschiedener Disziplinen, die auch für
unsere Arbeit von Bedeutung sind. Als Basis unserer Projektarbeit haben
wir mit Blick auf eine Verbesserung der Lesekompetenz eine Synthese aus »Wollen« und »Können«
formuliert, wie sie auch in der vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung in Auftrag gegebenen Expertise »Förderung von
Lesekompetenz« (Berlin 2007) empfohlen wird. Dies impliziert die
gezielte Stärkung von Prozessen sowohl der Motivation
(Sozialisationsebene) als auch des Fähigkeitserwerbs (Kognitionsebene).
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Empfehlungen der BMBF-Expertise (2007)
Förderung von Teilkompetenzen
und Voraussetzungen (Sprachliche Bewusstheit,
Verstehensüberwachung, anforderungsadäquate Lese- und
Textverarbeitungsstrategien) als Zieldimensionen
Verständigung über
Anforderungs- und Kompetenzerwartungen bezüglich der Lesekompetenz
als Schwerpunkt von Austauschprozessen zwischen
Lehrenden/Fördernden
Stärkung von Schnittstellen und
Übergängen im Bildungswesen sowie von schulischen und
außerschulischen Strategien als Ansatzpunkte der Förderung
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Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) (Hrsg.). Förderung von Lesekompetenz
- Espertise (Bildungsforschung Bnd. 17.). Bonn, Berlin 2007.
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